Sylvia Löhrmann, Ministerin für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen, besuchte am 4.5.2016 die Akademie Remscheid. Beim Symposium „Erzählen in Zeiten kultureller Vielfalt“ sprach sie über die Rolle des Erzählens in der Bildungsarbeit und im Schulalltag.

Mit Vertreterinnen und Vertretern aus der Wissenschaft und Erzählpraxis diskutierte die Ministerin im Rahmen einer Podiumsdiskussion über die Bedeutung des Erzählens, aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen und über die Verankerung des Erzählens im Schulalltag. Dabei standen auch Fragen zur kulturellen Vielfalt, der aktuellen Flüchtlingssituation und der Aus- und Weiterbildung im Mittelpunkt.

Ministerin Löhrmann: „Die Schulen in Nordrhein-Westfalen sind Orte, an denen Vielfalt alltäglich gelebt wird. An den Grundschulen unseres Landes hat jede dritte Schülerin und jeder dritte Schüler eine Zuwanderungsgeschichte. Das Erzählen und Zuhören von selbst erlebten und überlieferten Geschichten ist ein wertvoller Beitrag zu Verständigung und Toleranz. Kinder und Jugendliche wollen sich kennen lernen. Das gelingt am besten, wenn sie sich gegenseitig ihre Geschichten erzählen.“

Das Symposium „Erzählen in Zeiten kultureller Vielfalt“ ist eine Kooperationsveranstaltung der Akademie Remscheid, Fachbereich Spiel und Fachbereich Literatur mit dem Verein ErzählKunst e.V. Berlin, dem Verband der Erzählerinnen und Erzähler (VEE), der Märchen-Stiftung Walter Kahn sowie der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ).

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