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Montag 28.4.2008

15.00 Uhr
Begrüßung und Einführung
Dr. Stephanie Jentgens und Gerhard Knecht (Akademie Remscheid)

15.30 Uhr
Die Macht der Worte
Die Kommunikation entwickelte sich vom Erzählen über die Schrift zum Rundfunk, vom direkten Gespräch zum technisch vermittelten Prozess. Dieser Wandel ermöglichte Medienmissbrauch, aber auch neue Kommunikationschancen. Die Bedeutung des persönlichen Erlebnisses von Erzählen und Zuhören bleibt dabei ungebrochen: für unser Sprachgefühl, für unsere Identitätsfindung und für unsere ganzheitliche Verständigung.
Dr. h.c. Fritz Pleitgen (vorm. WDR-Intendant, Vorsitzender der Geschäftsführung der RUHR.2010 GmbH)

16.00 Uhr
Zur Geschichte des Erzählens: von der Volksunterhaltung zur pädagogischen Erzählkultur
Erzählen war das erste öffentliche Medium zur Unterhaltung und Selbstverständigung der Gesellschaft und ist – wie sich in den letzten Jahrzehnten zeigte – gerade auch in der Mediengesellschaft noch nicht am Ende, es wandelt sich nur in seinen Erscheinungsformen und seinen Funktionen.
Prof. Johannes Merkel (em. Prof. der Universität Bremen)

17.00 Uhr
Story Circles - How Digital Storytelling Reconnects to its Roots.
Joe Lambert will describe the international movement of that have grown from the inspiration of the Center for Digital Storytelling in California. He will describe how the inspirations for his work, the historic community arts practices in the US, now have more relevance than ever.
Joe Lambert (Director of the Center of Digital Storytelling, Berkeley, California)

20.00 Uhr
Auftritt: Draw a Snake and Add Feet. Stories about words.
Linda Fang (Erzählerin, China, USA)

Dienstag 29.4.2008

9.00 – 10.30 Uhr
Einfach erzählen!
Erzählen kann jeder. Aber einige „Bündnisse“ mit Phantasie und Spiel haben sich dennoch als hilfreiche und belebende Türöffner erwiesen. Wir sollten sie erproben!
Prof. Dr. Christel Oehlmann (Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst, Hildesheim – Göttingen - Holzminden)

11.00 – 12.30 Uhr
Zur Entwicklung von Erzählfähigkeiten bei Kindern
Zu allen Zeiten und bei allen Völkern ist Erzählen eine zentrale sprachliche Fähigkeit der Menschen, aber wie wird diese Fähigkeit erworben? Anhand einer umfangreichen Untersuchung zur Erzählentwicklung soll dargestellt werden, was die entscheidenden Aspekte dieser Fähigkeit sind und wie diese von Kindern mit zunehmendem Alter immer mehr ausdifferenziert werden.
Dr. Tabea Becker (Universität Dortmund)

15.00 – 18.00 Uhr
Projekt-Parade: Best practice-Modelle

Erzählwerkstatt
Ein Projekt zum Geschichten Erzählen und interkulturellen Lernen im Kindergarten.
Thomas Hoffmeister-Höfener (Erzähler und Fortbildner, Theomobil e.V., Sendenhorst)

Sprachlos
Ein Grundschul-Projekt zur Sprachförderung von Kindern mit Migrationshintergrund.
Prof. Dr. Kristin Wardetzky (Universität der Bildenden Künste, Berlin)

Storym@iling
Ein Erzähl- und Geschichtenprojekt für Kinder.
Evelyn Knecht (Spiellandschaft Stadt München), Marco Holmer (Erzählakademie, Utrecht)

Die TATWORT-THERAPIE
Für alle Kinder im Krankenhaus hat Dr. Endor Phinius eine spezielle „Therapie" entwickelt.
Bert Gigas (Glashütte, Köln)

Geschichten gegen das Vergessen
Erzählen mit und für Senioren, um Altes neu zu entdecken.
Christl Kegler (Erzählerin, Obergriesbach)

Die fahrenden Mundwerker – modernes fahrendes Volk
Das Sammeln und Weitererzählen von Geschichten auf der Walz. Eine praktische Anleitung.
Norbert Kober (Goldmund e.V., München)

Kinder erzählen im Radio
Tobias Gehle (Redakteur, WDR, Kinderprogramme, Hörfunk)

20.00 Uhr
Auftritt: The Blacksmith at the Bridge of Bones and other tales of Alchemy and Initiation.
Ben Haggarty (GB, Erzähler und Erzähl-Forscher)

Mittwoch 30.4.2008

9.00 – 10.00 Uhr
The Storyteller on the Threshold
The storyteller’s web is spun with threads of continuum. There are continua of repertoire (from joke and family anecdote to epic and sacred myth); context (from bedside and dinner table to the public stage and theatre) and storyteller (from amateur to professional). At each stage in the progression of any of these continua, thresholds are crossed, and with the crossing of each threshold the ‘rules of the game’ are changed demanding new skills and competencies. This talk examines the competencies demanded from contemporary professional storytellers in accordance with their ambitions.
Ben Haggarty

10.15 – 11.15 Uhr
Zur kulturpolitischen Bedeutung des Erzählens
Erzählen hat Konjunktur. Traditionelle Orte des Erzählens wie der Platz Djemaa el Fna in Marrakesch/Marokko sind inzwischen sogar durch die Aufnahme in die Liste des „immateriellen Weltkulturerbes“ der UNESCO ausgezeichnet worden. Doch wie steht es mit der politischen Absicherung im eigenen Land? Gibt es bereits Konzepte, Strukturen, Vorbilder?
Prof. Dr. Max Fuchs (Präsident des Deutschen Kulturrates, Direktor der Akademie Remscheid)

11.15 – 11.45 Uhr
Abschlussrunde

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